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Körpersprache | Körper Wissen
16. Mai 2026, 19:00 – 20:30
Ein Dialog in Bewegung
15€/10€
Dr. Dagmar Spain präsentiert ihre langjährige Forschungsarbeit als interaktive Tanz Aufführung. An diesem Abend werden ehemalige Tanzstudierende sich mit den Einflüssen und Wirkungen ihrer Ausbildung konfrontieren und ihre Wurzeln im physischen, mentalen, emotionalem und sozialem Körper nachspüren. Was bedeutet ihre Körpererfahrung für andere, die keine professionelle Tanzausbildung hatten?
Dagmar Spain gestaltet gemeinsam mit der visuellen Storytelling-Künstlerin Dr. Maša Hilćišin diese Veranstaltung und den Tänzer*innen Maria Banaszak, Louis Flothman, Karolína Grygarová, Raquel Lanziner, Lynne Scharf & Rozálie Starová. In kreativer Zusammenarbeit beschäftigen sich die Künstler*innen mit der Frage, was verkörpertes Wissen bedeutet und wie wir dieses Wissen weitergeben können. Wie kann dieses Wissen in viele Lebensbereiche fließen, sie transformieren und lebenslanges Lernen mit und durch den Körper fördern? Auch nicht professionell ausgebildete Tänzer*innen werden an diesem Abend teilnehmen. Die Veranstaltung wird mit der Musik vom Violonisten Rodolfo Inokawa begleitet. Sie endet mit einer Diskussion zwischen dem Publikum und den Künstler*innen.
BIOS
Dagmar Spain, geboren in der Tschechischen Republik, ist Tanzpädagogin, Tanzforscherin und Tanzkünstlerin, die mit Filmemachern, bildenden Künstlern und Schriftstellern an verschiedenen Institutionen weltweit zusammenarbeitet; kürzlich am Teachers College/ der Columbia University, New York, wo sie einen Vortrag über multimodale Forschung, einschließlich Tanz, hielt. Sie unterrichtete außerdem den Kurs „Power of Words“ an der University of New York in Prague (UNYP), Tschechische Republik, in dem sie die Kunst des Monologschreibens lehrte; sowie an DanceWorks Berlin, Deutschland, einem BFA-Tanzprogramm, wo sie modernen/zeitgenössischen Tanz unterrichtete und den Kurs „Applied Learning“ für vorprofessionelle Tänzerinnen und Tänzer implementierte. Spain spezialisiert sich auf interaktive, somatische Tanzbewegungen in Verbindung mit Theater und Literatur und führt fortlaufende erfahrungsbasierte Workshops für alle Bevölkerungsgruppen durch, um durch einen dialogischen Ansatz die heilende Kraft verkörperten Ausdrucks freizusetzen. In den USA unterrichtete sie als Tanzkünstlerin und Gastprofessorin an der Brown University, Penn State und der Montclair University. Spain erhielt ihren BFA in Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst College in Frankfurt, Deutschland, und ihren MFA in Tanz und Choreografie an der Tisch School of the Arts der New York University, New York. Ihren EdD in Tanzpädagogik mit einem ganzheitlichen Fokus auf dialogische Forschung und Pädagogik erhielt sie im Mai 2024 am Teachers College/Columbia University.
Maša Hilčišin verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Medien, Kultur, Bildung und Menschenrechte, mit einem Schwerpunkt auf kreativem Aktivismus. Ihre Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Gewalt, gesellschaftliche Tabus und persönliches Erzählen und nutzt Kunst für Heilung und Empowerment. Sie hat Dokumentarfilme und experimentelle visuelle Werke produziert, die international gezeigt wurden. Neben ihrer künstlerischen Praxis unterrichtet sie kreative Medien, Filmregie und Dokumentarfilmproduktion und leitet gemeinschaftsbasierte Initiativen. Sie gründete World Community Connect, das Vielfalt durch kollaborative Kunstprojekte fördert, und hat weltweit Storytelling-Workshops für Frauen und Mädchen geleitet. Außerdem war sie Mitbegründerin von Panta Rhei, einer Plattform für experimentelles Video, Musik und Performancekunst.
Für mehr Information: www.danceimprints.com